Tipps für Eltern

Liebe Familien

Aktuell verändert sich unser Alltag fast täglich.
Sie finden in dieser Rubrik Inputs für das «kleine», «grosse» und «innere Kind». Wir möchten sie mit unseren Ideen in ihrem veränderten Familienalltag inspirieren, ermutigen und den Blickwinkel erweitern.

Herzlichst
Ihr MVB Aarau Plus Team

Erklärungsvideo zum Thema Corona für Kinder Link

16.06.2020 Zecken Zeit, worauf man Achten muss!

Im Moment sind die Zecken sehr aktiv. Wir haben Ihnen hier eine Broschüre, worauf sie Achten müssen.

09.06.2020 Getreidebeikost Bimbosan

Produkterückruf

20.05.2020 Hilf mir, mich zu beruhigen!

Kleinkinder brauchen von ihren Bezugspersonen Hilfe, um gelegentliche, starke Gefühle wie Ärger, Wut und Frust bewältigen zu können. Nehmen sie die Trauer, den Schmerz oder die Angst ihres Kindes ernst. Lenken sie nicht davon ab, sondern zeigen sie Verständnis und benennen die Gefühle, die sie bei ihrem Kind beobachten. Es hilft ihm, wenn es ihre Nähe spürt und innere Ruhe und Sicherheit wahrnimmt, dann wird es sich verstanden fühlen und findet so seine innere Balance wieder.

Wiederholte Erfahrungen in dieser Art unterstützen die kindliche Zuversicht, dass schwierige Momente zu bewältigen sind, das Vertrauen in Mama und Papa wird vertieft und seine psychische Widerstandskraft gestärkt.

Buchtipp: Mit Kindern über Gefühle sprechen

Heute bin ich zufrieden. Und du? Bist du neugierig? Gelangweilt? Zornig? Mies van Hout hat Fische in leuchtenden Ölpastellfarben gemalt. Jeder Fisch drückt ein anderes Gefühl aus; mal ist es eine schöne, mal eine verwirrende Stimmung, manchmal eine heftige Empfindung, manchmal eine ganz zarte. Das Bilderbuch nimmt einen mit auf eine Reise durch die Welt der Gefühle. Es regt an, über Empfindungen zu reden, sie zu benennen und besser zu verstehen


Heute bin ich
Mies van Hout
Für Kinder von 3-6 Jahre

15.05.2020 Kinder im Trotzalter

Haben Sie auch schon die Erfahrung gemacht, dass Ihr Kind, ohne grosse Vorwarnung sich auf den Boden wirft, mit den Füssen stampft, schreit und kreischt? Eben erst hat das Kind mit seinen Klötzchen zufrieden gespielt und jetzt weint es und schlägt alles von sich?

Auslöser für einen Wutanfall kann sein, dass etwas nicht so funktioniert, wie sich das Kind vorgestellt hat. Es möchte selbständig seine Stiefel anziehen, doch der Fuss geht einfach nicht in den Stiefel hinein! Das Kind ist frustriert und kommt mit diesem Gefühl im Moment nicht klar.

Zwischen achtzehn Monaten und drei Jahren merkt das Kind, dass Gedanken, Bedürfnisse und sein Körper ihm gehören. Emotionen wie lustig sein, traurig sein, verärgert sein werden vom Kind bewusst wahrgenommen. Eine wahre Achterbahn der Gefühle gehört zum Alltag. Jetzt lautet die Devise: Ich kann alles selber machen!

Ein Kind mit ausgeprägten Trotzreaktionen kann die Eltern sehr fordern. Weit schlimmer wäre aber ein Ausbleiben der Trotzreaktion, denn Sie gehören zur normalen kindlichen Entwicklung.

Was Sie machen können: Lassen sie dem Kind Zeit, die Wut herauszulassen! Nehmen Sie das Kind mit seinen Emotionen ernst und halten Sie mit ihm dieses Gefühl von Frust aus. Umarmen Sie das Kind nach dem Trotzanfall, damit geben Sie ihm die Sicherheit, dass nun alles wieder in Ordnung ist.

Melden Sie sich bei uns, wir helfen Ihnen gerne weiter!

13.05.2020 Tagesstruktur in der Familie mit Kleinkindern

Am 30.03.2020 haben wir das Thema Tagesstruktur schon einmal aufgenommen im Bezug auf den Lockdown. Gerade jetzt, wo sich erneut der „gewohnte“ Tagesablauf wieder ändert genau so wichtig. Die Eltern gehen wieder Arbeiten vermehrt ausser Haus arbeiten, die Kinder werden wieder mehr in die Kitas gebracht, die Spielgruppen finden ebenfalls wieder statt. Auch die Kleinsten sind von all diesen Änderungen erneut betroffen und ihre Tagesstruktur, wie die der Eltern, ändert sich ebenfalls wieder. Es gilt immer noch, eine feste Tagesstruktur gibt den Kinder Sicherheit und Orientierung. Kleinkinder brauchen dies besonders, weil sie die Zeit noch nicht erfassen können.

Tägliche Erfahrungen prägen schon die Kleinsten und können in wiederkehrende Handlungen einbezogen werden. So können sie Erfahrungen sammeln und dabei Selbstwirksamkeit erfahren. Es macht Spass, dabei sein zu dürfen!

Ein geregelter Tagesablauf enthält schon viel an Struktur:

Akzeptieren Sie, wenn ihr Kind jetzt anhänglicher ist, weil sich in Zeiten von Corona so vieles verändert hat – es braucht Geborgenheit und Nähe.

Verzichten Sie darauf, gerade jetzt grosse Erziehungsmassnahmen einzusetzen.  Versuchen Sie, durch Lob positiv bestärken und zu erwünschtem Verhalten zu motivieren.

Gerne beraten wir Sie persönlich in Ihrer individuellen Situation.

12.05.2020 Eltern sollen trotz Corona Kinder in die Notfallstationen bringen

Die Kindernotfälle im Aargau verzeichnen einen Rückgang des Patientenaufkommens. Viele Eltern wollen ihre Kinder nicht in den Notfall bringen aus Angst vor Corona. Doch gerade nach einem Unfall wäre eine Untersuchung wichtig. Auch können diverse Symptome wie Fieber, Erbrechen etc. auf ernsthafte Erkrankungen hinweisen.

Das Kantonsspital Aarau hat eine Telefonnummer, bei welcher Sie sich bei Unsicherheit melden können.

Beratungstelefon für Eltern erkrankter Kinder (kostenpflichtig 3.23 Fr./Min.)

Telefon:0900 000 480

11.05.2020 Experiment für Kinder

Langsam wissen wir alle, dass wir uns die Hände gut waschen müssen, aber warum denn eigentlich? Warum ist gerade bei diesem Virus das Waschen mit Seife so wichtig? Das Covid-19 hat um sich eine Schutzhülle, welche aus einer Fettschicht besteht. Nur Wasser oder gewisse Desinfektionsmittel lösen diese Schicht nicht auf. Daher ist es sehr wichtig, dass wir die Hände mit Seife waschen. Seife löst bekanntlich ja Fett auf. Somit wird die Hülle des Covid-19 zerstört und „der Rest“ mit Wasser weggespült. Um Kinder dies zu verdeutlichen lohnt sich dieses Experiment mit ihnen zu machen. Viel Spass dabei! Link

08.05.2020 Telefonzeiten

Ab 11. Mai 2020 ändert sich unsere Erreichbarkeit. wir sind Mo -Fr von 8.30 – 17.00 Uhr für sie da am Telefon und Chat. Wir freuen uns auf ihren Anruf 062 723 05 42

05.05.2020 Für die Grosseltern

Link

01.05.2020 Angst

«La peur n’évite pas le danger» – die Angst verringert nicht die Gefahr.

Angst ist ein Grundgefühl, das sich in als bedrohlich empfundenen Situationen als Besorgnis und als beklemmendes, banges Gefühl äussert. Das Gefühl von Angst kann auch als quälend empfunden werden.

Doch so negativ das Gefühl von Angst auch ist, die Angst hat auch eine wichtige Funktion: Sie aktiviert unsere selektive Aufmerksamkeit und dient dazu, uns anzupassen. Wichtig ist, dass die Sorgen und Befürchtungen nicht übertrieben sind und uns quälen. Dabei kann man sich immer die Frage stellen: Hat diese Angst im Alltag eine Funktion? Oder wird sie gerade zu extrem? Bei einem Tunnelblick wird unser Alltag durch nichts anderes bestimmt als durch diese Angst.

Weil sich unangenehme Gefühle von den Eltern auf die Kinder übertragen, ist ein bewusster Umgang damit, gerade in schwierigen Zeiten, aus Rücksicht auf die Kinder nötig. Im Akutfall hilft es, seiner Angst eine körperliche Antwort zu geben, da auch die Angst eine physiologische Reaktion ist: Langsames und bewusstes atmen, ganz tief in den Bauch hinein. Zusätzlich werden wir gestärkt, indem wir über unsere Ängste sprechen und dies wiederum hilft uns, aktiv zu werden, statt in Stockstarre zu fallen oder die Augen vor der Gefahr zu verschliessen.

Gerne helfen wir Ihnen, gemeinsam neue Möglichkeiten und Perspektiven aufzuzeigen. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren!

30.04.2020 Bilderbücher zum Thema Coronavirus

Coronavirus, Elizabeth Jenner, Kate Wilson, Nin Roberts

Das Coronavirus hat auch den Alltag von Kindern durcheinandergewirbelt und vieles auf den Kopf gestellt. Doch was ist das neuartige Coronavirus eigentlich? Was passiert, wenn jemand an Covid19 erkrankt? Und wie kann ich mich und meine Familie vor einer Ansteckung schützen? Diese Fragen interessieren Kinder genauso wie Erwachsene. In verständlichen Texten und Illustrationen erklärt es Kindern ab 5 Jahren alles rund um das Virus und seine Folgen.
Damit möglichst viele Kinder und Familien Zugang zu diesen verlässlichen Informationen erhalten, stellt Nosy Crow und Beltz & Gelberg das Buch als kostenfreien Download zur Verfügung.

Fred Frosch und das Coronavirus, Nancy Bertrams

Der kleine Fred Frosch fragt nach:
Was ist eigentlich das Coronavirus, was kann ich machen, damit ich mich nicht anstecke und warum darf ich meine Freunde nicht treffen?
Dann geschieht das Unglück, er hat sich angesteckt! Können seine Freunde, die Lehrerin Frau Süss und Dr. Peter ihm helfen?
In diesem Kinderbuch wird das aktuelle Thema für Kinder verständlich erklärt und die Viren sind so lustig illustriert, dass bereits kleine Kinder den Sinn verstehen- ohne Angst haben zu müssen!
Für Kinder ab 4 Jahren

Virus & Co, Susanne Bohne

Der armen Wilma Wochenwurm läuft die Nase, sie hat Husten, ihr Kopf ist ganz heiss und sie fühlt sich gar nicht gut.
Wilma Wochenwurm ist krank.
Ihr Freund, der Doktor-Wurm Fridolin Famos, erklärt: Für ihre Schnupfennase ist wohl ein Virus verantwortlich.
Und weil Wilma ein schlauer Wurm ist, möchte sie es natürlich ganz genau wissen:
Was ist ein Virus?
Warum können Viren krank machen?
Wie wird man wieder gesund?
Wie kann man Ansteckung vermeiden?

Für Kinder ab 3 Jahren

27.04.2020 Erklärvideo: So verwenden Sie eine Hygienemaske

Momentan ist das tragen einer Hygienemaske bei privat Personen freiwillig. Dennoch ist es wichtig zu wissen, wie eine Maske getragen werden muss, denn das Beste Schutzmaterial erfüllt seinen Zweck nicht, wenn man es nicht korrekt anwendet. Gerne stellen wir Ihnen hier den Link zum BAG Video zur Verfügung. Sie müssen auf der verlinkten Seite etwas nach unten scrollen. Link

Die Mitarbeiter der MVB Aarau Plus müssen nicht zwingend eine Schutzmaske tragen. Wir können bei den meisten Verrichtungen den nötigen Abstand zu Ihnen und ihrem Kind einhalten. Sollte dies nicht der Fall sein, werden wir selbstverständlich ebenfalls eine Maske tragen.

24.04.2020 Bewegung

Kleine Kinder brauchen Bewegung. Sie tun dies, weil sie dabei Freude, Spass und Lust empfinden.

Sie erlangen immer mehr Bewegungssicherheit, Selbständigkeit und Selbstvertrauen beim Hüpfen, Rennen, Klettern, Toben und Schaukeln. Die Bewegungsmuster werden beim wiederholten «Üben» unbewusst trainiert und im Gedächtnis gespeichert. Das Kind macht vielfältige Körpererlebnisse und Sinneserfahrungen, die ihm ermöglichen, sich selbst in verschiedenen Positionen im Raum wahrzunehmen, seinen Gleichgewichtssinn zu perfektionieren wie auch Spannungs- und Entspannungszustände zu erfahren.

Hier einige Ideen für lustvolle Erfahrungen im eingeschränkten Bewegungsraum (unser Favorit ist Nummer 6 😊): Link

23.04.2020 Virus sichtbar machen

Für Kinder ist es besonders schwierig zu verstehen, warum man sich zur Zeit die Hand nicht geben darf. Hierzu gibt es einen einfachen Trick ihrem Kind dies zu erklären. Das einzige was Sie dazu benötigen ist Glitzer. Tragen Sie diesen auf die Hand ihres Kindes und lassen Sie es einem Familienmitglied die Hand geben. Beobachten Sie nun was geschieht.

Video Link

22.04.2020

Wir alle wünschen uns unser gewohntes Leben zurück, die Freiheit die Menschen zu treffen, welche wir sehnlichst vermissen. Wieder zurück an den Arbeitsplatz zu gehen und den geliebten Tagesablauf wieder anzutreten. Die Zeit der Isolation hat uns sicherlich vieles gelehrt und aufgezeigt, Familien enger verbunden oder streit gebracht. Dennoch ist es noch nicht ganz vorbei! Achten Sie weiterhin auf die Empfehlungen des Bundes!

21.04.2020 Bastelideen für Kleinkinder und grössere Kinder

Malen mit Acrylfarben

Malen und Zeichnen gehören zu den beliebtesten Beschäftigungen für große und kleine Kinder. Es fördert die Kreativität und die Feinmotorik und macht einfach Spass.

Acrylfarben sind besonders geeignet, da…

Hier finden Sie einige Ideen:


Bemalen von verschiedenen Gegenständen, hier zum Beispiel einer Schachtel als Geschenkbox.

Frühlingsraupe

Material: Karton, Wasserfarben, Schnur oder Gummizug, Stifte, ev. Wackelaugen

Schneiden Sie zu Beginn Rondellen aus dem Karton. Bemalen Sie diese in verschiedenen Farben und lassen Sie sie trocknen. Danach stechen Sie mit einer Nadel Löcher in den Rondellen und ziehen Sie den Faden oder Gummizug durch. Zwischen den Rondellen sollten Sie immer einen Knopf machen. Am Schluss das etwas grössere Gesicht der Raupe bemalen/ Augen aufkleben.

Baum mit Knöpfen

Material: Papier, Farbstifte oder Filzstifte, Leim und Knöpfe

Malen Sie auf dem Papier eine Baumsilhouette und kleben Sie die bunten Knöpfe als Blätter auf den Baum.

Blätterigel

Material: Papier, Farbstifte, Blätter

Sammeln Sie auf Ihrem Spaziergang verschiedene Blätter und lassen Sie diese trockenen. Zeichnen Sie auf dem Papier einen Igelkopf und kleben Sie die Blätter als Körper auf.

17.04.2020 Vorsicht mit Desinfektionsmittel

16.04.2020 Freies Spiel

Kinder haben eine angeborene Freude am Spiel und sind von Natur aus neugierig, spontan und experimentierfreudig – wenn sie die Gelegenheit dazu haben.

Beim freien Spiel braucht es möglichst wenig Struktur und Vorgaben von Erwachsenen. Kinder wählen das Thema selbst und stellen eigene Regeln auf. Sie suchen Anregungen die sie für ihre Entwicklung brauchen und bei welchen sie sich entfalten können. Sie lernen die Welt kennen und finden heraus wie die Dinge funktionieren, wozu sie zu gebrauchen sind und welchen Sinn sie haben. Sie üben motorische Fähigkeiten, lernen neue dazu und brauchen ihre Hände und Finger immer geschickter.

Eltern können die Spielentwicklung am besten unterstützen, indem sie dem Kind genügend Raum und Zeit zur Verfügung stellen.

Das „Spielmaterial“ soll die Fantasie anregen und dem Entwicklungsstand des Kindes entsprechen.

Mögliches Material aus dem Haushalt:

Besen und Schaufel, unzerbrechliches (Plastik-, Holz-) Geschirr, Töpfe, Kessel, Becken etc.

Alte Kleider, Brillen, Schuhe, Tücher, Hüte etc.

Grosse oder kleine Kartonschachteln, Kartonröhren und vieles mehr

In der freien Natur haben Kinder vielfältige Entdeckungsmöglichkeiten von Naturmaterialien, den verschiedenen Elementen, Bewegungsfreiheit und entsprechend viele Erfahrungen über ihre verschiedenen Sinne.

Alleine schon ein Spaziergang über unebenes Gelände wirkt sich positiv auf die Balance und Körperbeherrschung aus.

Links zu Videos

Link Jet

Link Hände

Link Wäscheklammer

Link Pfütze

14.04.2020 Kinderverse

Kinder lieben die ungeteilte Aufmerksamkeit der Eltern. Lustige und sinnliche Momente unterstützen die Eltern-Kind-Bindung und fördern das Gefühl für Silben, Laute und Klänge.

Rhythmisches Klatschen, Bewegen, Sprechen und Singen macht Spass. Spiel- und Fingerverse sind kurz und leicht zu lernen.

Sie können auch in Übergangssituationen, wie beim Anziehen oder beim Wechseln von einer Aktivität zur nächsten oder in Tagesritualen eingebaut und angewendet werden. Eine angenehme Art, das Kind in seiner Aufmerksamkeit spielerisch „umzulenken“.

Schweizerdeutsch Link

Hochdeutsch Link

12.04.2020 Partnerschaft in schwierigen Zeiten

Partnerschaft muss gepflegt werden. Schwierige Zeiten, wie wir sie momentan erleben, sind eine zusätzliche Belastungsprobe für die ganze Familie. Erleben sie derzeit herausfordernde Momente in ihrem Alltag? Verschärfen sich bereits vorbestehende Partnerschaftsprobleme? Hat sich zusätzlich das Verhalten ihrer Kinder zum Negativen verändert?

Das Familienklima wird von der Qualität der Partnerschaft geprägt und wirkt sich dementsprechend auch auf das emotionale Befinden der Kinder aus. In einem telefonischen Beratungsgespräch helfen wir ihnen Lösungswege im Umgang mit ihrem Kind zu finden.

Um ihrer Partnerschaft Sorge zu tragen, bietet „Paarlife“ ihnen kostenlose Online-Paarcoachings an. Buchbare Termine von 30 bis 90 Minuten. Link

Oder sie finden auf der gleichen Webseite ein ebenfalls kostenloses „Online-Training“ für Paare. Link

Sich Sorge tragen- trotz Quarantäne Link

Corona- Kriese: Survival- Kit für Männer unter Druck Link

Psychische Gesundheit in der Krisensituation Link

11.04.2020 DRIN – BLEIB – MONSTER

Ein Bilderbuch über Alma, welche Coronafrei hat. Sie langweilt sich sehr und muss wegen dem Virus daheim bleiben. Das Buch ist für Kinder ab 4 Jahren geeignet. Auf der Homepage können Sie es sich kostenlos ansehen, Ausmalbilder downloaden etc. Viel Spass. Link

10.4.2020 Update zu Tomaten ziehen – kinderleicht

Die Tomaten wachsen sehr schnell und sind nach 9 Tagen schon gut zu sehen!

9.4.2020 Schlaf, Kindlein schlaf…….

Das Geschehen am Tag beeinflusst, wie die Nacht wird. Gewohnte Abläufe helfen beim Zubettgehen. Feste Strukturen und Routinen empfinden die Kinder als Hilfe und geben ihnen Sicherheit.

Einschlafrituale erleichtern den Start in die Nacht: den Kindern fällt es oft schwer, von der aufregenden Welt des Tages Abschied zu nehmen. Ein solches Einschlafritual kann, je nach Alter und Vorlieben unterschiedlich aussehen: eine Geschichte erzählen, singen, über die Eindrücke des Tages reden, usw. Möglichst immer in ähnlicher Form ablaufen lassen – das gibt dem Kind Sicherheit und das Gefühl, dass alles seine Ordnung hat.

Das abendliche Einschlafen bedeutet immer wieder, sich von den Eltern für einige Stunden zu trennen. Kuscheltiere sind hilfreiche Schlafbegleiter. Sie erleichtern die Trennung und sind beim Einschlafen Trost und Begleiter.

Ein klarer Schlafplatz schafft Verlässlichkeit. Der Schlafplatz muss vertraut sein, damit das Kind sich dort geborgen fühlt.

Viel Bewegung und frische Luft während des Tages sorgen für eine gute Müdigkeit am Abend.

Viele äussere «Schlafstörer» lassen sich vermeiden: Licht und Lärm reduzieren, Fernsehen, Smartphone oder Tablet in der letzten Stunde vor dem Schlafengehen vermeiden.

Die ganze Einschlafsituation und der Schlafbedarf jedes Kindes ist individuell und je nach Familienstruktur sehr unterschiedlich. Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch.

8.4.2020 Wenn Geschwister sich streiten

Die Beziehung unter Geschwistern ist die am längsten währende familiäre Beziehung. Schon im Alter von drei bis fünf Jahren verbringen Kinder mit ihren Geschwistern doppelt so viel Zeit wie mit ihren Eltern. Das gemeinsame Aufwachsen ist phasenweise von starker Rivalität geprägt, aber immer wieder erleben Geschwister Zeiten von Nähe und Intimität.

Warum entstehen Streitereien?

Die Gründe sind in vielen Fällen simpel. Der Bruder nervt, die Schwester ist doof, das neun Monate alte Baby nimmt ein Spielzeug, das der grosse Bruder nicht teilen will, Mama wählt den blauen Becher obwohl das Kind den roten möchte, der kleine Wirbelwind will draussen spielen, aber sicher nicht die Schuhe anziehen, die Prinzessin will ein ärmelloses Kleidchen anziehen und draussen bläst ein kalter Wind…und, und, und…

Was lernt mein Kind bei Auseinandersetzungen mit Geschwistern?

Auseinandersetzungen im Alltag sind nicht zu vermeiden. Wichtig ist jedoch, dass Kinder lernen, ihre Rache-, Frust- und Wutgefühle zu bewältigen. Dazu brauchen sie Bezugspersonen, die ihnen diese Gefühlsstürme erklären und gemeinsam mit ihnen Lösungen suchen.

Wie soll ich als Mutter/ Vater darauf reagieren?

Geben Sie ihren Kindern genügend Zeit, in ihrer Auseinandersetzung selbst eine Lösung zu finden. Eltern können den Streit am besten beenden, indem sie ihren Kindern mit Empathie und auf Augenhöhe zuhören. Bei Streitereien geht es oft auch um die Aufmerksamkeit der Eltern und das Bedürfnis, sich in der schwierigen Situation, mit deren Hilfe, wieder zurecht zu finden.

In einer persönlichen Beratung am Telefon oder in der Beratungsstelle können wir ihre Fragen klären.

Buchtipp ISBN 978-3-8337-3959-0

7.4.2020 Ostereier natürlich färben

Wussten Sie, dass man auch mit Rinden, Gräser etc. Eier färben kann? Auf dem Bild sehen Sie ein paar Ideen, es gibt viele weitere Möglichkeiten, Eier natürlich zu färben. Ideal um mit Kindern die benötigten Zutaten draussen im Wald zu holen, zu probieren und gespannt sein, was für Farben sich ergeben. Gewisse Farbtöne benötigen einige Zeit, daher viel Spass beim ausprobieren Link

6.4.2020 Telefonberatung über die Ostertage

Die Beratungsstellen MVB Aarau Plus und MVB Baden arbeiten auch über die Ostern für Sie. Gerne sind wir am Ostersamstag (11.4.) und Ostermontag (13.4) für Sie telefonisch da. Beachten Sie die jeweils gültige Telefonnummer! Wir freuen uns auf Ihren Anruf!!

Ostersamstag 09.00 – 16.00 Uhr 062 723 05 42

Ostermontag 09.00 – 16.00 Uhr 056 437 18 40

3.4.2020 Vorlesezeit

Kinder freuen sich, an einem gemütlichen Ort mit den Eltern oder anderen Bezugspersonen, Bücher anzuschauen. Vorlesen weckt Kreativität und Fantasie, denn beim Erzählen einer Geschichte entstehen im Kopf innere Bilder. Für Kinder wird die Geschichte zur Entdeckungsreise. Spielerisch lernen sie Bücher, Bilder und Geschichten kennen, ihre Vorstellungskraft wird ebenso geschult wie ihre Konzentrationsfähigkeit und die Ausdauer beim Zuhören. Durch die eigene Vorstellungskraft wird auch das so genannte symbolische Denken gefördert.

Gemeinsam Bücher anschauen ist gleichzeitig ein Dialog. Kinder sollen das Buch selbst aussuchen dürfen, während dem Erzählen auch mal zurückblättern dürfen und Fragen stellen. Kinder lieben Rituale, geniessen Sie darum täglich die kürzere oder längere Vorlesezeit, je nachdem wie lange sich ihr Kind auf diese Tätigkeit einlassen kann. Viel Spass beim Schmökern!

Lassen Sie sich zur Abwechslung gemeinsam mit ihrem Kind eine Geschichte vorlesen. Die Sadtbibliothek Aarau bietet auf ihrer Webseite eine «Digitale Geschichtenzeit für Kleine » Link

2.4.2020 «Wir gehen auf Bärenjagd»

Kleine Kinder haben einen schier unstillbaren Bewegungsdrang., welcher in der Corona-Zeit viel zu kurz kommt. Damit die Kinder zur Bewegung kommen, gehen viele Eltern spazieren. Oft langweilen sich die Kleinen jedoch dabei.

Eine weltweite Teddybärenjagd soll Kinder aufmuntern. Menschen in Europa, Neuseeland, Grossbritanien und den USA setzen Teddybären in ihre Fenster als Teil der flauschigen Schnitzeljagd. Auf dem Spaziergang durch das Quartier können so mit der Zeit immer mehr Teddybären entdeckt werden. Inspiriert wurde das Spiel durch das Kinderbuch «Wir gehen auf die Bärenjagd».

Stellen Sie einen Bären in ein Fenster, welches von der Strasse gut sichtbar ist. Machen Sie ein Foto und senden Sie es uns zu unter info@mvb-aarauplus.ch. Wir freuen uns auf viele Bilder und hoffen, dass die Kinder in unseren Gemeinden bald auf die Jagd gehen können.

Video der eingesendeten Teddys Link

Weitere Bilder sind immer noch erwünscht!

1.4.2020 Tomaten ziehen – kinderleicht

Benötigtes Material:

Schneiden Sie mit ihren Kindern eine Tomate/Cherrytomate in mind. 2 Hälften. Die Kinder sollen dann die Kerne entnehmen.

Die Kernen anschliessend auf die Aufzucht-Quellpads platzieren, max. 3 Kernen pro Tabs.

Anschliessend die Pads mit genügend Wasser zum Aufquellen bringen. Darauf achten, dass die Kernen nicht weggespült werden.

Zusammen einen warmen, sonnigen Platz für die Tomatenaufzucht suchen. Regelmässig wässern und schauen was geschieht. Viel Spass beim Beobachten!

Geht auch mit Kiwikernen (diese zuerst trocknen), Birnenkernen etc. Karotten können Sie einfach abschneiden und in ca. 2cm Wasser stellen.

31.3.2020 „Drannebliibe“

Seit zwei Wochen sind die Schulen geschlossen. In Dörfern und Städten sind nur wenige Leute unterwegs. Unser aller Leben hat sich in vielen Bereichen komplett verändert. Sie, liebe Eltern kämpfen an vielen Fronten: Kinderbetreuung, Homeoffice, Haushalt, Einkaufen, Freizeitgestaltung in eingeschränktem Rahmen und vieles mehr.

Wir bleiben dran und halten die Empfehlungen des BAG ein!

Wir packen das!

Hier ein Bastelvorschlag, um das Glück einzufangen- so oft wie möglich!

Material:

30.3.2020 Tagesstruktur in der Familie mit Kleinkindern

Eine feste Tagesstruktur gibt den Kinder Sicherheit und Orientierung. Kleinkinder brauchen dies besonders, weil sie die Zeit noch nicht erfassen können.

Tägliche Erfahrungen prägen schon die Kleinsten und können in wiederkehrende Handlungen einbezogen werden. So können sie Erfahrungen sammeln und dabei Selbstwirksamkeit erfahren. Es macht Spass, dabei sein zu dürfen!

Ein geregelter Tagesablauf enthält schon viel an Struktur:

Akzeptieren Sie, wenn ihr Kind jetzt anhänglicher ist, weil sich in Zeiten von Corona so vieles verändert hat – es braucht Geborgenheit und Nähe.

Verzichten Sie darauf, gerade jetzt grosse Erziehungsmassnahmen einzusetzen.  Versuchen Sie, durch Lob positiv bestärken und zu erwünschtem Verhalten zu motivieren.

Gerne beraten wir Sie persönlich in Ihrer individuellen Situation.

27.3. 2020 Partnerschaft in schwierigen Zeiten

Partnerschaft muss gepflegt werden. Schwierige Zeiten, wie wir sie momentan erleben, sind eine zusätzliche Belastungsprobe für die ganze Familie. Erleben sie derzeit herausfordernde Momente in ihrem Alltag? Verschärfen sich bereits vorbestehende Partnerschaftsprobleme? Hat sich zusätzlich das Verhalten ihrer Kinder zum Negativen verändert?

Das Familienklima wird von der Qualität der Partnerschaft geprägt und wirkt sich dementsprechend auch auf das emotionale Befinden der Kinder aus. In einem telefonischen Beratungsgespräch helfen wir ihnen Lösungswege im Umgang mit ihrem Kind zu finden.

Um ihrer Partnerschaft Sorge zu tragen, bietet „Paarlife“ ihnen kostenlose Online-Paarcoachings an. Buchbare Termine von 30 bis 90 Minuten. Link

Oder sie finden auf der gleichen Webseite ein ebenfalls kostenloses „Online-Training“ für Paare. Link

Sich Sorge tragen- trotz Quarantäne Link

Corona- Kriese: Survival- Kit für Männer unter Druck Link

Psychische Gesundheit in der Krisensituation Link

26.3.2020 Singen tut gut

Die Forschung hat die Gemütsaufhellende Wirkung des Singens in mehreren Untersuchungen nachgewiesen. Gesang löst Verspannungen, vertreibt Ärger und Stresssymptome und weckt die Lebensgeister. Schon kleine Kinder profitieren von Gesangsmomenten. Einerseits geniessen sie die geteilte Aufmerksamkeit und andererseits wirkt sich die Beschäftigung positiv auf ihre Sprach-, Denk-, Phantasie- und Koordinationsentwicklung aus. Begleiten sie ab und zu die gemeinsamen alltäglichen Handlungen mit singender Stimme oder mit einem Kinderlied, ihr Kind wird sich freuen.

Ohh du goldigs Sünneli Link

25.3.2020 Lerngelegenheiten für Kinder bis 4 Jahre

Momentan müssen sie sich mit ihren kleinen Kindern oft zu Hause aufhalten. Unter folgendem Link finden sie Ideen der Beschäftigung, von welchen ihr Kind, durch Ausprobieren, mit allen Sinnen und seinem Körper profitiert. Gemeinsame Tätigkeiten fördern die Selbständigkeit des Kindes und stärken die Bindung zwischen Kind und Bezugsperson.

Beispiel für Kinder ab ca. 9 Monaten: Link

Beispiel für Kinder ab 18 Monaten: Link

Beispiel für Kinder mit 4 Jahren: Link