Wissenswertes in allen
Entwicklungsphasen

Sie fragen sich, was Ihrem 7-Monate alten Kind am besten schmeckt? Oder wie ein 1-Jähriger unter Anleitung die Welt erkunden kann? Wir geben Ihnen alle wissenswerten Informationen an die Hand. Schauen Sie mal rein!

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Hört mein Kind richtig?

Immer wieder stellen sich Eltern die Frage, ob mit dem Gehör ihres Kindes alles in Ordnung ist. Im Spital wurde vorsorglich ein Hörtest gemacht, daher haben viele Eltern schon die erste Bestätigung.

Der folgende Flyer der Schweizerischen Vereinigung der Eltern hörgeschädigter Kinder SVEHK soll Ihnen noch mehr Informationen zum Thema Gehör geben.

Flyer zum Thema herunterladen

Windel Bye Bye!

Den richtigen Zeitpunkt für das Leben ohne Windel bestimmt Ihr Kind. Viel Geduld, so unterstützen Sie Ihr Kind und geben ihm Mut.

Wenn das Kind Signale wie das Mitteilen, wenn die Windel voll ist oder regelmässiges Begleiten der Eltern beim Toilettengang zeigt, kann der Prozess zum Trockenwerden starten.

Loben lohnt sich bei Vorwärtsschritten des Kindes und steigert die Motivation. Angst vor Rückschritten nehmen so ab.

Der Kinderarzt wird dann kontaktiert, wenn nach längerer Zeit keine Fortschritte bei der Umstellung zu verzeichnen sind oder das Anzeichen für den Verzicht der Windel zu Beginn des Kindergartenalters ausbleibt.

Tipps & Tricks:

  • Kind so oft wie es möchte „probesitzen“ lassen, Übergangslips anstatt gar keine Windeln benutzen
  • Praktische Kleidung, damit das Kind selbständiger sein kann, wenn es „muss“
  • Beim Ausleeren des Töpfchens und beim Spülen der Toilette zuschauen lassen
  • WC Gänge im Tagesablauf einplanen
Wissenswertes - Buecher vorlesen

Kinderbücher vorlesen und Geschichten erzählen

Eltern können die Sprachentwicklung ihres Kindes am besten unterstützen indem Sie:

IN DER MUTTERSPRACHE SPRECHEN:

In der Muttersprache sprechen:
Sie geben Ihrem Kind damit eine sichere Grundlage für das Lernen weiterer Sprachen.

GEMEINSAM SPASS AN DER SPRACHE HABEN:

Reime, Lieder, Bewegungsspiele.

ZUHÖREN UND ANTWORTEN GEBEN

Mit dem Kind über seine Beobachtungen sprechen, es bekommt so Lust, weitere Entdeckungen zu machen.

KONTAKTE SCHAFFEN

Mit anderen Kindern und Erwachsenen lernt Ihr Kind schnell Deutsch.

GESCHICHTEN ERZÄHLEN UND BILDER ANSCHAUEN
LITERATURANGABEN:
SIKJM SCHWEIZ. INSTITUT FÜR KINDER- UND JUGENDMEDIEN, WWW.SIKJM.CH

Erziehung in den Entwicklungsstadien

Zwei oft verschiedene Familienmodelle mit Ritualen, wie auch Regeln müssen in der neu entstandenen Familie zusammenfinden. Erziehung wird durch Individualität von Temperament, Charakter, Reaktionsweise oder auch Rollenvorstellung von Mutter und Vater - auch gegenüber dem Kind - beeinflusst.

Entwicklung

Emotionale Regulation

  • Vertrauen gewinnen ( Bedürfnisse erkennen und prompt antworten)
  • Rhythmisieren des Alltags
  • Gewohnheiten aufbauen
Entwicklung
  • Motorische Entwicklung- Radius Erweiterung
  • Verständnis für gesetzte Grenzen fehlt
  • Erfahrung von Wut und Verzweiflung durch Grenzen Setzung
  • Entstehung vom eigenen Willen
  • Grenzen setzen, vor allem wo Gefahr lauert
  • Konsequent bleiben, Kind erfährt so Unterschied zwischen Liebe und Hass oder auch Gemeinsam und Alleine
  • Alternative anbieten bei Wut oder Verzweiflungssituationen
  • Frustrierende Erfahrungen gemeinsam durchstehen
Entwicklung
  • Phantasietätigkeit (Erinnerungsvermögen auch wenn nicht mehr in Sichtweite)
  • Verständnis für Grenzen und deren Notwendigkeit ist immer noch klein, Wut und Verzweiflung/Enttäuschung sind oft sehr intensiv und Ablenkung misslingt meistens.
  • Wahrnehmung des eigenen Handelns wächst
  • Respektvolle Haltung gegenüber ihren eigenen Ideen und dass Verzicht in dieser Phase besonders schwer fällt
  • Überblickbare Ideen oder Regeln für den Alltag finden und halten
  • Wahlmöglichkeiten dem Alter entsprechend anbieten
  • Aggression, Kind wird als "böse" wahrgenommen
  • Bestätigen, wenn es sich an eine Regel gehalten hat
  • Regeln konsequent einhalten
  • Frustrierende Erfahrungen gemeinsam durchstehen
  • Kompromisse bieten, sich in der Mitte zu treffen
  • Eltern sollten trotz Streit die Versöhnung herbeiführen können
Entwicklung
  • Ausgewogenheit zwischen Selbst- und Fremdbestimmung
  • Regeln werden angenommen und verstanden
  • Über Regeln wie auch Grenzen kann diskutiert werden
  • Abmachungen können getroffen werden sowie auch Kompromisse gefunden werden
  • Verantwortung (altersentsprechend) für das eigene Handeln kann übertragen werden
  • Mitgefühl
  • Belohnungssysteme können unterstützend wirken
  • Herausheben des Guten wirkt stärker als das Herausheben des Schlechten
  • Vereinbarungen für ein nächstes Mal helfen Kindern, ihr Verhalten zu regulieren

Aggressives kindliches Verhalten

Teufelskreis der Aggression
  • Aggressives Verhalten
  • > Kind wird böse wahrgenommen
  • >> Kind spürt Ablehnung und erlebt alle anderen Gesten als feindselig
  • >>> Das Kind tritt mit Verteidigungsgesten in die nächste Runde
  • >>>> Es wird erneut als Angreifer erlebt oder abgewehrt
  • >>>>> Das Kind wehrt sich, reagiert frustriert und erneut aggressiv, es erfolgt ein "Angriff mit Grinsen"

Strategieenwicklung erfolgt nachdem man versteht, worum es dem Kind geht.

Schwierige Verhaltensweise der Kinder sind ein Zeichen, dass sie mit einer Aufgabe im sozialen Kontext überfordert sind und selber keine Lösung bereit haben. Das Kind benötigt genau dort Ihre Unterstützung. Fragen Sie Ihre Mütter- und Väterberatung um Rat.

1. Lebensjahr
Entwicklung

Emotionale Regulation

  • Vertrauen gewinnen ( Bedürfnisse erkennen und prompt antworten)
  • Rhythmisieren des Alltags
  • Gewohnheiten aufbauen
2. Lebensjahr
Entwicklung
  • Motorische Entwicklung- Radius Erweiterung
  • Verständnis für gesetzte Grenzen fehlt
  • Erfahrung von Wut und Verzweiflung durch Grenzen Setzung
  • Entstehung vom eigenen Willen
  • Grenzen setzen, vor allem wo Gefahr lauert
  • Konsequent bleiben, Kind erfährt so Unterschied zwischen Liebe und Hass oder auch Gemeinsam und Alleine
  • Alternative anbieten bei Wut oder Verzweiflungssituationen
  • Frustrierende Erfahrungen gemeinsam durchstehen
3. Lebensjahr
Entwicklung
  • Phantasietätigkeit (Erinnerungsvermögen auch wenn nicht mehr in Sichtweite)
  • Verständnis für Grenzen und deren Notwendigkeit ist immer noch klein, Wut und Verzweiflung/Enttäuschung sind oft sehr intensiv und Ablenkung misslingt meistens.
  • Wahrnehmung des eigenen Handelns wächst
  • Respektvolle Haltung gegenüber ihren eigenen Ideen und dass Verzicht in dieser Phase besonders schwer fällt
  • Überblickbare Ideen oder Regeln für den Alltag finden und halten
  • Wahlmöglichkeiten dem Alter entsprechend anbieten
  • Aggression, Kind wird als "böse" wahrgenommen
  • Bestätigen, wenn es sich an eine Regel gehalten hat
  • Regeln konsequent einhalten
  • Frustrierende Erfahrungen gemeinsam durchstehen
  • Kompromisse bieten, sich in der Mitte zu treffen
  • Eltern sollten trotz Streit die Versöhnung herbeiführen können
4. Lebensjahr
Entwicklung
  • Ausgewogenheit zwischen Selbst- und Fremdbestimmung
  • Regeln werden angenommen und verstanden
  • Über Regeln wie auch Grenzen kann diskutiert werden
  • Abmachungen können getroffen werden sowie auch Kompromisse gefunden werden
  • Verantwortung (altersentsprechend) für das eigene Handeln kann übertragen werden
  • Mitgefühl
  • Belohnungssysteme können unterstützend wirken
  • Herausheben des Guten wirkt stärker als das Herausheben des Schlechten
  • Vereinbarungen für ein nächstes Mal helfen Kindern, ihr Verhalten zu regulieren
Aggressives Verhalten

Aggressives kindliches Verhalten

Teufelskreis der Aggression
  • Aggressives Verhalten
  • > Kind wird böse wahrgenommen
  • >> Kind spürt Ablehnung und erlebt alle anderen Gesten als feindselig
  • >>> Das Kind tritt mit Verteidigungsgesten in die nächste Runde
  • >>>> Es wird erneut als Angreifer erlebt oder abgewehrt
  • >>>>> Das Kind wehrt sich, reagiert frustriert und erneut aggressiv, es erfolgt ein "Angriff mit Grinsen"

Strategieenwicklung erfolgt nachdem man versteht, worum es dem Kind geht.

Schwierige Verhaltensweise der Kinder sind ein Zeichen, dass sie mit einer Aufgabe im sozialen Kontext überfordert sind und selber keine Lösung bereit haben. Das Kind benötigt genau dort Ihre Unterstützung. Fragen Sie Ihre Mütter- und Väterberatung um Rat.

Körperliche Entwicklung 3 Monate bis 3 Jahre

KÖRPERMOTORIK

Sicheres Kopfheben in Bauchlage, Abstützen auf die Unterarme

HANDMOTORIK

Hände, Finger werden über die Körpermittellinie zusammengebracht

KOGNITIV

Sich bewegende Objekte werden mit Augen verfolgt

Differenziertes, intentionelles Schreien (Hunger, Unbehagen, Schmerz etc.)

SPRACHE

Anhaltender Blickkontakt. Versuch, durch aktive Änderung der Kopflage Blickkontakt zu halten. Lächeln auf bekanntes und fremdes Gesicht

KÖRPERMOTORIK

Beim langsamen Hochziehen zum Sitzen werden die Arme angebeugt, der Kopf wird in der Rumpfebene gehalten

HANDMOTORIK

Gegenstände, Spielzeug werden von einer Hand in die andere transferiert

KOGNITIV

Objekte werden von einer Hand in die andere transferiert und in den Mund gesteckt. Aktivitäten in nächster Umgebung aufmerksam verfolgt

Spontanes plaudern für sich alleine und auf Ansprache ("Dialog")

SPRACHE

Zugewandtes Ansprechen, taktile Kontaktaufnahme, spielerischer rascher Lagewechsel löst vergnügliche Reaktionen aus. Freude an nonverbalen positiver Kommunikation

KÖRPERMOTORIK

Sicheres, zeitlich nicht beschränktes freies Sitzen mit geradem Rücken und guter Kopfkontrolle

HANDMOTORIK

Gegenstände werden in einer oder in beiden Händen gehalten, taktil intensiv exploriert

KOGNITIV

Intensive Hand- Mund- Augen- Exploration von Objekten

Spontanes Vokalisieren mit längeren A- Lautreihungen (Wa-wa-wa-ra-ra-ra)

SPRACHE

Sicheres Unterscheiden bekannter und fremder Personen, mit und ohne Fremdeln

KÖRPERMOTORIK

Stehen gelingt sicher mit Festhalten an Möbeln oder Wänden

HANDMOTORIK

Pinzetten-Griff mit Daumen und Zeigefinger

KOGNITIV

Findet Objekte, die vor den Augen versteckt wurden, rasch wieder

Silbenverdoppelungen mit "a" ( mam, papa, dada)

SPRACHE

Fähig, selbst soziale Interaktionen zu initiieren, fortzuführen und zu beenden

KÖRPERMOTORIK

Gehen mit Festhalten an Händen durch Erwachsene oder an Möbeln, Wänden

HANDMOTORIK

Zwei Klötzchen (Kantenlänge 2-3cm) können nach Aufforderung (und zeigen) aufeinander gesetzt werden

KOGNITIV

Objekte werden manipuliert, auf ihre einfachste Verwendbarkeit geprüft

Pseudosprache, Mama, Papa, Sinngemäss

SPRACHE

Kinderreime, Fingerspiele, Nachahmspiele, rhythmische Spiele werden geschätzt

KÖRPERMOTORIK

Freies Gehen mit sicherer Gleichgewichts- kontrolle

HANDMOTORIK

Gegenstände, vom Kind in der Hand gehalten, werden auf Verlangen hergegeben und in ein Gefäss hineingetan oder herausgeholt

KOGNITIV

Baut Turm aus 2-4 Klötzen (zeigen erlaubt), betrachtet gerne altersentsprechende Bilderbücher, zeigt auf Bekanntes, Rollenspiel mit sich selbst

Symbolsprache (Wau- wau), nicht verständliche Kinder- und Eigenwortsprache werden zur Kommunikation verwendet

SPRACHE

Einfache Gebote, Verbote werden verstanden und mehr oder weniger beachtet

KÖRPERMOTORIK

Kind rennt sicher, umsteuert dabei Hindernisse

HANDMOTORIK

Buchseiten werden einzeln umgedreht. Bonbons werden geschickt aus ihrer Umhüllung gewickelt

KOGNITIV

Kleine Rollenspiele (Puppe, Bär) Ansätze zu eigeninitiiertem (konstruktivem) Spiel

Ein- und Zweiwort-Sprache

SPRACHE

Spielt für sich alleine im Raum, in dem die Bezugsperson sich nicht aufhält

KÖRPERMOTORIK

Beidbeiniges Abhüpfen von einer untersten Treppenstufe

HANDMOTORIK

Kleine Gegenstände werden präzise mit den vordersten Fingeranteilen ergriffen und an andere Stelle wieder auf- oder eingesetzt.

KOGNITIV

Zeichnet "Kopffüssler" Kommentiert, was gemalt wurde. Objekte werden im Spiel in Bedeutung vereinfacht und so genutzt. Intensive Rollenspiel

Drei- bis Fünf- Wortsätze; ich du, Plural. Redet für sich beim Spielen

SPRACHE

Hilft gerne bei Haus-, Gartenarbeit. Ahmt Tätigkeiten Erwachsener nach

3 Monate
KÖRPERMOTORIK

Sicheres Kopfheben in Bauchlage, Abstützen auf die Unterarme

HANDMOTORIK

Hände, Finger werden über die Körpermittellinie zusammengebracht

KOGNITIV

Sich bewegende Objekte werden mit Augen verfolgt

Differenziertes, intentionelles Schreien (Hunger, Unbehagen, Schmerz etc.)

SPRACHE

Anhaltender Blickkontakt. Versuch, durch aktive Änderung der Kopflage Blickkontakt zu halten. Lächeln auf bekanntes und fremdes Gesicht

6 Monate
KÖRPERMOTORIK

Beim langsamen Hochziehen zum Sitzen werden die Arme angebeugt, der Kopf wird in der Rumpfebene gehalten

HANDMOTORIK

Gegenstände, Spielzeug werden von einer Hand in die andere transferiert

KOGNITIV

Objekte werden von einer Hand in die andere transferiert und in den Mund gesteckt. Aktivitäten in nächster Umgebung aufmerksam verfolgt

Spontanes plaudern für sich alleine und auf Ansprache ("Dialog")

SPRACHE

Zugewandtes Ansprechen, taktile Kontaktaufnahme, spielerischer rascher Lagewechsel löst vergnügliche Reaktionen aus. Freude an nonverbalen positiver Kommunikation

9 Monate
KÖRPERMOTORIK

Sicheres, zeitlich nicht beschränktes freies Sitzen mit geradem Rücken und guter Kopfkontrolle

HANDMOTORIK

Gegenstände werden in einer oder in beiden Händen gehalten, taktil intensiv exploriert

KOGNITIV

Intensive Hand- Mund- Augen- Exploration von Objekten

Spontanes Vokalisieren mit längeren A- Lautreihungen (Wa-wa-wa-ra-ra-ra)

SPRACHE

Sicheres Unterscheiden bekannter und fremder Personen, mit und ohne Fremdeln

12 Monate
KÖRPERMOTORIK

Stehen gelingt sicher mit Festhalten an Möbeln oder Wänden

HANDMOTORIK

Pinzetten-Griff mit Daumen und Zeigefinger

KOGNITIV

Findet Objekte, die vor den Augen versteckt wurden, rasch wieder

Silbenverdoppelungen mit "a" ( mam, papa, dada)

SPRACHE

Fähig, selbst soziale Interaktionen zu initiieren, fortzuführen und zu beenden

15 Monate
KÖRPERMOTORIK

Gehen mit Festhalten an Händen durch Erwachsene oder an Möbeln, Wänden

HANDMOTORIK

Zwei Klötzchen (Kantenlänge 2-3cm) können nach Aufforderung (und zeigen) aufeinander gesetzt werden

KOGNITIV

Objekte werden manipuliert, auf ihre einfachste Verwendbarkeit geprüft

Pseudosprache, Mama, Papa, Sinngemäss

SPRACHE

Kinderreime, Fingerspiele, Nachahmspiele, rhythmische Spiele werden geschätzt

18 Monate
KÖRPERMOTORIK

Freies Gehen mit sicherer Gleichgewichts- kontrolle

HANDMOTORIK

Gegenstände, vom Kind in der Hand gehalten, werden auf Verlangen hergegeben und in ein Gefäss hineingetan oder herausgeholt

KOGNITIV

Baut Turm aus 2-4 Klötzen (zeigen erlaubt), betrachtet gerne altersentsprechende Bilderbücher, zeigt auf Bekanntes, Rollenspiel mit sich selbst

Symbolsprache (Wau- wau), nicht verständliche Kinder- und Eigenwortsprache werden zur Kommunikation verwendet

SPRACHE

Einfache Gebote, Verbote werden verstanden und mehr oder weniger beachtet

2 Jahre
KÖRPERMOTORIK

Kind rennt sicher, umsteuert dabei Hindernisse

HANDMOTORIK

Buchseiten werden einzeln umgedreht. Bonbons werden geschickt aus ihrer Umhüllung gewickelt

KOGNITIV

Kleine Rollenspiele (Puppe, Bär) Ansätze zu eigeninitiiertem (konstruktivem) Spiel

Ein- und Zweiwort-Sprache

SPRACHE

Spielt für sich alleine im Raum, in dem die Bezugsperson sich nicht aufhält

3 Jahre
KÖRPERMOTORIK

Beidbeiniges Abhüpfen von einer untersten Treppenstufe

HANDMOTORIK

Kleine Gegenstände werden präzise mit den vordersten Fingeranteilen ergriffen und an andere Stelle wieder auf- oder eingesetzt.

KOGNITIV

Zeichnet "Kopffüssler" Kommentiert, was gemalt wurde. Objekte werden im Spiel in Bedeutung vereinfacht und so genutzt. Intensive Rollenspiel

Drei- bis Fünf- Wortsätze; ich du, Plural. Redet für sich beim Spielen

SPRACHE

Hilft gerne bei Haus-, Gartenarbeit. Ahmt Tätigkeiten Erwachsener nach

Wissenswertes - Ernaehrung

Ernährung in der Schwangerschaft

Die aktuellsten Empfehlungen zur Ernährung während Schwangerschaft und Stillzeit finden Sie unter folgendem Link: Empfehlungen

Mineralwasser für Säuglingsschoppen

Mineralwasser für die Zubereitung eines Säuglingsschoppens wird nicht empfohlen. Falls Sie trotzdem Mineralwasser aus der Flasche verwenden möchten, ist es wichtig, dass das Mineralwasser nicht einen zu hohen Salzgehalt (Natrium, Calcium, Sulfate, Nitrate) hat, da die Nieren des Säuglings dadurch belastet werden.

Das Leitungswasser in der Schweiz ist von sehr hoher Qualität und kann daher bedenkenlos für die Zubereitung der Säuglingsschoppen verwendet werden. Auch das heisse Leitungswasser sollte jedoch zuerst abgekocht und danach abgekühlt werden. Sie können einen zubereiteten Schoppen 24h (nicht länger!) im Kühlschrank aufbewahren.

Um die untenstehende Liste zu erstellen, wurden 13 der meist konsumierten Mineralwasser ohne Kohlensäure in der Schweiz ausgewählt und auf ihren Mineralgehalt untersucht. Bei all diesen Mineralwassern liegt der Gehalt an Nitrat, Kalium, Natrium, Calcium, Magnesium und Bikarbonat unterhalb des maximalen Toleranzwertes.

Mineralwasser-Tabeller herunterladen

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Milch abpumpen & die richtige Lagerung

Das Abpumpen von Muttermilch ist eine Fähigkeit, die erlernt werden muss. Nehmen Sie sich genügend Zeit und seien Sie geduldig. Seien Sie nicht enttäuscht, wenn Sie beim ersten Abpumpen nur wenig oder gar keine Milch gewinnen können. Betrachten Sie die ersten Abpumpversuche als Übungsstunden.

Tipps zur angenehmen Milchentnahme
  • Lesen und folgen Sie der Gebrauchsanweisung, ehe Sie die Milchpumpe das erste Mal verwenden.
  • Ganz gleich, ob Sie mit der Hand ausstreichen oder eine Milchpumpe verwenden, waschen Sie sich Ihre Hände, ehe Sie beginnen.
  • Suchen Sie sich einen bequemen Ort zum Abpumpen.
  • Das Abpumpen sollte niemals weh tun. Wenn Sie Schmerzen verspüren, brechen Sie das Abpumpen sofort ab und wenden Sie sich an eine Fachperson (Mütterberaterin, Stillberaterin, Hebamme). Riskieren Sie nicht, dass Ihr empfindliches Brustgewebe durch den falschen Gebrauch einer Milchpumpe verletzt wird!
  • Wählen Sie einen guten Zeitpunkt, am besten am Morgen.
  • Massieren Sie Ihre Brüste vor und gelegentlich während des Abpumpens, um Ihren Milchspendereflex und Ihren Milchfluss zu fördern.
  • Muttermilch in 60 – 120 ml Portionen abfüllen, am besten direkt in spezielle Gefrierbeutel (erhältlich in Drogerien/ Apotheken) pumpen.
  • Hilfsmittel (Schoppenflaschen, Trinknuggis, Saughütchen, usw.) müssen nach Gebrauch jedes Mal gründlich mit warmem Seifenwasser gewaschen und mit klarem Wasser nachgespült werden. 1x pro Tag die Hilfsmittel 3 Min. im sprudelnden Wasser auskochen.
Einfrieren/auftauen von Muttermilch
  • Bewahren Sie die Muttermilch nicht in der Tür des Kühlschranks auf, sondern am kältesten Ort im Kühlschrank, also hinten auf der Glasplatte über dem Gemüsefach.
  • Die abgepumpte Muttermilch kann in Milchflaschen oder Beuteln eingefroren werden. Füllen Sie Flaschen oder Beutel nur drei viertel voll, um Raum für Ausdehnung zu lassen.
  • Beschriften Sie Milchflaschen oder Beutel mit dem Datum, an dem Sie die Milch abgepumpt haben.
  • Verwenden Sie keine Mikrowelle zum Auftauen oder Anwärmen von Muttermilch, und wärmen Sie die Muttermilch auch nicht in kochendem Wasser auf. So gehen wichtige Vitamine, Mineralien und andere wertvolle Inhaltsstoffe verloren und es besteht die Gefahr von Verbrühungen.
  • Um die Inhaltsstoffe der Muttermilch zu erhalten, tauen Sie die Milch über Nacht im Kühlschrank auf oder halten Sie die Flasche oder den Beutel unter maximal 37 °C warmes Wasser.
  • Schwenken Sie die Milchflasche oder den Beutel sanft, um abgesetztes Fett mit der Milch zu vermischen. Dies ist KEIN Zeichen, dass die Milch schlecht ist.
  • Aufgetaute Muttermilch darf nicht wieder eingefroren werden, wenn sie nicht getrunken wird, muss sie weggeworfen werden.
QUELLENANGABEN: MEDELA / KANTONSSPITAL AARAU: „TIPPS FÜR ZU HAUSE“
HIRSCHTHAL, 16.8.16/RK
Muttermilch richtig lagern

Es wird empfohlen, die folgenden Richtlinien bei der Aufbewahrung zu beachten:

  • Raumtemperatur: 4 Stunden bei 25 °C
  • Kühlschrank: 3 Tage bei 4 °C oder weniger
  • Tiefkühltruhe: Bis 6 Monate bei -20 °C
  • Aufgetaute Muttermilch: Im Kühlschrank max. 24 Stunden. Nicht wieder einfrieren!

Allgemeine Ernährungstipps

Essen ist ein Lernprozess. Damit dieser Prozess kein Kampf um das WAS und WIE VIEL wird und sich positive Gefühle beim Essen entwickeln können, müssen die Eltern dafür sorgen, dass die Verantwortung richtig verteilt ist. Außerdem sind Eltern verantwortlich für:

Das Ernährungsangebot: frisches, gesundes, feines Essen.
Verlässliche Rahmen: Sie bieten regelmässige Mahlzeiten an. Rituale beim Essen geben Sicherheit.
Soziale Atmosphäre: Sie unterstützen mit Wohlwollen, Empathie, zeigen Interesse dem Kind gegenüber, schaffen eine entspannte Atmosphäre.
Vorbildfunktionen: Freuen Sie sich am Essen, genießen Sie es mit den Kindern zusammen.

HUNGER UND SÄTTIGUNG:

Im Idealfall isst das Kind, weil es Hunger hat und beendet die Mahlzeit, wenn es satt ist. Babys kommen mit diesem Instinkt auf die Welt. Eltern haben die Aufgabe, diesen Mechanismus zu unterstützen und zu fördern. Dies tun sie, indem sie dem Kind vertrauen, dass es für sich die richtige Menge isst.

ESSEN MIT ALLEN SINNEN:

Essen und Genuss sind eng verbunden. Die Welt der Sinne bestimmt die Speisenauswahl wohl am stärksten.

  • Sehen: schön angerichtete Speisen
  • Riechen: Duft der frischgebackenen Brötli
  • Tasten: knackiges Würstli, Gemüsestängeli/ Dip
  • Schmecken: steht an allererster Stelle: Wenn es noch so schön aussieht, wenn es nicht schmeckt, dann wird es nicht gegessen!
  • Hören: das Hineinbeissen in ein knuspriges Brötli, einen knackigen Apfel.
VERWEIGERN VON LEBENSMITTELN:

Kinder mögen das Vertraute, greifen daher gern zu Nahrungsmittel, die ihnen bekannt vorkommen. Im Alter zwischen 2 – 6 Jahren ist diese Angst vor Neuem besonders ausgeprägt. In der Fachsprache nennt man den Begriff Lebensmittel-Neophobie. Neue Lebensmittel müssen immer wieder auf den Tisch kommen, mind. 10-15x, bis sie akzeptiert werden.

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DAS ANGEBOT:

Die Eltern bestimmen das Angebot, das Kind bestimmt, wie viel es davon essen möchte. So haben die Eltern grosse Einflussmöglichkeiten auf die Ernährung der Kinder. Die Kinder wählen aus dem Angebot aus, was sie möchten.

EMOTIONEN BEIM ESSEN:

Essen und Gefühle gehören zusammen und beeinflussen sich gegenseitig. Wer sagt denn, dass Essen keinen Spass machen soll? Eltern haben viele Möglichkeiten, Essen mit guten Gefühlen und Lust zu verbinden. Z.B. einen Tag „alles-aus-der-Hand-essen“ einführen, Pic-nic auf dem Stubenboden, Rituale… etc. Eine entspannte, fröhliche Atmosphäre prägt die Kinder und wirkt sich ein Leben lang aus.

GESCHMACKSENTWICKLUNG:

Der Geschmackssinn entsteht in der frühen Schwangerschaft. Im letzten Drittel der Schwangerschaft kann er seine Funktion schon aktiv ausüben. Stillkinder werden mit verschiedensten Geschmackserlebnissen konfrontiert, abhängig davon, was Mama isst. Ganz kleine Kinder sind besonders geschmackssensibel, die Empfindlichkeit nimmt mit dem Alter ab. Geschmack ist Lernsache. Das Vorbild der Eltern prägt in der frühen Kindheit die Vorlieben. Ein vielfältiges Angebot im Kleinkindesalter trägt dazu bei, dass sich das Kind später vielfältig ernährt.

Vegetarische Kostformen

Vegetarier und Veganer benötigen Substitutionen, besonders im Kindsalter. Eine Begleitung durch den zuständigen Kinderarzt oder eine professionelle Ernährungsberatung sind empfehlenswert. Hier eine Broschürempfehlung: www.vegan.ch.

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Die Sättigungssignale (Mund verschliessen, Kopf wegdrehen) des Kindes beachten und berücksichtigen, die Mahlzeit sollte hier beendet werden.

Die Breimenge kann je nach Kind sehr unterschiedlich sein. Die Übliche Menge einer Brei-Mahlzeit sind zwischen 150g – 250g.

Achtung: Gemüsebrei nicht würzen: Salz, Aromat oder Bouillon sind bis zum 10. Monat nicht notwendig. Es belastet die kindlichen Nieren übermässig.

LITERATURANGABEN:
EUGSTER, G. (2012. KINDERERNÄHRUNG GESUND & RICHTIG. URBAN & FISCHER.
BLÜLLE-GRUNDER, T. (2014). „HORCH, WIE DER MAGEN KNURRT!“. (MMI, HRSG.) UND KINDER (93).
KIRSCH, R. „ESSEN IST MEHR ALS ESSEN“, DIPLOMARBEIT, CAREUM AARAU, (2015).

Wann kann mein Kind Brei essen?

Ab dem 4. Monat kann mit Brei begonnen werden. Voraussetzung ist, dass das Kind Interesse zeigt. Das Kind muss sich nun an einen neuen Geschmack und zusätzlich an eine neue Technik, mit dem Löffel zu essen, gewöhnen. Neue Nahrungsmittel einzeln einführen, im Abstand von 3-4 Tagen. So wird besser erkenntlich, wenn das Kind etwas nicht verträgt. Die neuen Nahrungsmittel in bereits bekannte Nahrungsmittel beimischen. Es sollte ein guter Zeitpunkt gewählt werden, bei der das Kind Hunger hat und nicht zu müde ist, um etwas Neues zu lernen.

Wenn das Kind im Anschluss an den Brei keinen Schoppen mehr braucht (oder nicht mehr gestillt werden will), soll Wasser angeboten werden oder ungesüssten Tee. Das Kind entscheidet, wie viel es trinken will.

Für ein gutes Gelingen hilft:
Geduld, Zeit und eine entspannte Atmosphäre.
Zusammen essen (Vorbildwirkung/Gemeinschaft)
Beim Essen am Tisch: keine Ablenkung, kein Überlisten mit Spiele, Fernseher, Handy, etc.

Ernährung von 0 – 5 Jahren

Hier dürfen wir ihnen das Leporello so wie das Znüniblatt des Departementes Gesundheit und Soziales zur Verfügung stellen. Wir leiten Sie daher gerne auf diese Seite weiter. Gehen Sie bitte folgendermassen vor: Wählen Sie den nachstehenden Link an. Nun kommen Sie auf die Seite des Departementes. Klicken Sie auf den Link unterhalb des Bildes mit der Überschrift „Portionenflyer“. Nun erscheint der Flyer in allen möglichen Sprachen.

Besondere Achtung ist geboten wenn Sie Ihr Kind vegetarisch ernähren möchten. Ihr Nachwuchs benötigt Substitutionen, besonders im Kindsalter. Hier ist eine Begleitung durch Kinderarzt oder Ernährungsberatung empfehlenswert. Unsere Broschür-Empfehlung: www.vegan.ch

Zu den Portionenflyer

erziehung

Das Spiel

Das Spiel hat für die kindliche Entwicklung eine herausragende Bedeutung, denn das Kind kann Erfahrungen im Dialog mit anderen Kindern und Erwachsenen sammeln, dabei soziale Kontakte herstellen und pflegen, Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit erlangen, Sprachfertigkeiten und Wahrnehmungsfähigkeiten fördern, und Ausdauer und Fertigkeiten schulen.

Wenn Eltern und andere Bezugspersonen Kinder in ihren ersten Jahren aufmerksam begleiten, fördern sie diese in einer entscheidenden Entwicklungsphase. Lerngelegenheiten ergeben sich in vielen Alltagsmomenten.

Rituale im Familienalltag

Feste Rituale sind wichtige Elemente im Familienalltag. Kleine Kinder brauchen immer wieder die gleichen Gewohnheiten und Fixpunkte im Tagesablauf. Rituale geben Sicherheit, tragen zu einer entspannten Atmosphäre bei und helfen, den Tag zu strukturieren. Es können viele Formen von Ritualen entstehen, und jede Familie kann ganz automatisch ihre eigenen entwickeln.

DAS MORGENRITUAL

Es lohnt sich, ein Ritual in den oft stressigen Morgenablauf einzubauen. Ein schönes Wecklied, das „guten Morgen“ sagen zu sich selbst vor dem Spiegel und dabei sich anzulächeln, jedem Kind die eigene Tasse auf dem Frühstückstisch an seinen Platz stellen…

DAS ABENDRITUAL

Es kann eine Herausforderung für eine Familie mit kleinen Kindern sein, den Tag entspannt und in Harmonie zu Ende zu bringen. Ein vertrautes und verlässliches Ritual am Abend hilft dem Kind, runterzufahren, sich vom Tag zu verabschieden und sich auf die Nacht einzustimmen. Es gibt kein Patentrezept beim Abendritual. Gut ist immer, was Eltern und Kindern beiden gefällt.

Mit der Einstimmung auf das Schlafengehen sollte frühzeitig begonnen werden. Schon die abendliche Routine, wie gemeinsames Abendessen in gemütlicher Atmosphäre, Ausziehen, Zähneputzen sollten – wenn möglich – stets in der gleichen Reihenfolge und jeden Abend etwa zur gleichen Zeit erfolgen.

Ein beliebtes Abendritual kann das gemeinsame Bilderbuch anschauen sein. Vor dem Vorlesen wird der Schlafplatz noch rasch gemütlich hergerichtet. Sind alle Stofftiere im Bett, die das Kind für ein gelungenes Abendritual braucht? Liegt die Kuscheldecke bereit? Das Vorsingen kann eine Alternative zum Vorlesen sein. Verzichtet hingegen sollten während des Rituals auf Fernseher, Radio und Computer. Denn diese Medien überfluten das Kind mit Reizen, die es so spät am Abend nicht mehr verarbeiten kann.

Wissenswertes - Erziehung - Rituale
EIN WORT ZUR LÄNGE DES ABENDRITUALS

Es sollte immer darauf geachtet werden, dass die Kinder das geliebte Abendritual nicht übermäßig in die Länge ziehen. 15 bis 20 Minuten genügen, dem Kind einen ruhigen und liebevollen Abschluss des Tages zu bescheren. Während des Rituals sollen die Eltern uneingeschränkt dem Kind die Zeit widmen und sich nicht ablenken lassen.

RITUALE INNERHALB DES JAHRES

Rituale können zum Beispiel auch den Jahreszeiten entsprechend zelebriert werden. Das Räbeliechtli schnitzen im November, das Eier bemalen vor den Ostern, das Setzen in Tontöpfen von Sonnenblumenkernen im Frühling, das Guetzle in der Adventszeit…

Wissenswertes - Pflege - Husten

Schlafen protokollieren

Mit dem Schlafprotokoll lässt sich zuverlässig herausfinden, wie viele Schlafstunden das Kind pro 24 Std. benötigt. Sinnvoll ist es insbesondere dann, wenn die Einschlafzeiten am Abend unregelmäßig werden. Oder wenn es unklar wird, ob, wie oft und wie lang das Kind während des Tages noch schlafen soll. Empfehlenswert ist es auch dann, wenn die Schlafenszeiten des Kindes zur eigenen Belastung werden, weil es z.B. sehr früh am Morgen aufwacht oder sehr spät ins Bett geht und die Eltern so um den Feierabend bringt.

Schlafprotokoll herunterladen

Wissenswertes_Hausapotheke_561769810

Hausapotheke immer für Kinder unerreichbar und verschlossen aufbewahren!

Bewahren Sie eine Adressliste und Telefonnummer-Übersicht für Notfälle auf (KA, Spital etc.).

Eine gut sortierte Hausapotheke enthält

Schere, Pinzette, Pflaster, Gazebinden, elastische Binden, Kompressen, Einmalhandschuhe, Thermometer, Wärmekissen/-Flasche…

Medikamente

  • Fieber und Schmerzen: Geeignete Zäpfchen, z.B. Ben-u-Ron, Dafalgan
  • Erkältung: Kochsalzlösung und Nasenspray oder Tropfen, z.B. Trifan
  • Schürfungen, Wunden: Salben, z.B. Bepanthen Plus, Merfen, Desinfektionssprays
  • Reise Übelkeit-Krankheit: In der Regel nicht unter vollendetem ersten Lebensjahr. Danach besprechen Sie die Situation am besten mit dem Kinderarzt.
  • Prellungen, Verstauchungen: Salben, z.B. Kytta
  • Allergie: Vom Kinderarzt verschriebene Medikamente, z.B Feniallerg
  • Insektenstiche: Salbe oder Stift, z.B. Euceta

Husten und Erkältung

Husten ist ein Reflex, der uns vor Störungen oder einem Reiz befreit. Meistens ist die Ursache ein Virus. Ihr Kind stört der Husten am meisten beim Liegen, also beim Schlafen.

Hier ein paar Tipps um den Hustenreiz im Schlaf zu verringern:

  • Legen Sie das Kind auf dem Bauch (nur bei Kindern ab 2. Lebensjahr)
  • Stellen Sie das Kopfende ein bisschen höher ( z. B. Frottiertuch oder Ordner unter die Matratze)
  • Frische Wäsche im Schlafzimmer trocknen lassen (erhöht die Luftfeuchtigkeit im Raum)
  • Morgens und abends Zimmer gut lüften
  • Kochsalzlösung für die Nase löst verstopfte Nasen
  • Viel Trinken
  • Ab 6 Monate gibt es Erkältungsbäder
  • Brustcremes (Liberol etc.)
  • Zwiebel an den Bettrand in ein Tellerchen stellen oder ab 6 Monate Zwiebelwickel auflegen
  • Triofan b. Bedarf, Altersbegrenzung beachten
Wissenswertes - Erziehung - Schlafen

Bitte kontaktieren Sie den Kinderarzt, wenn der Husten schon länger (mehr als 7 Tage) dauert oder der Husten mehr als 3 Tage mit anderen Symptome begleitet wird (z.B. Fieber, Schmerzen etc.).

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Beobachten Sie Ihr Kind, sobald mehrere Symptome auftreten (z.B. Hautflecken, bleich, apathisch, Husten, schnelle Atmung, Kopf kann nicht nach vorne gebeugt werden etc.) oder das Fieber über 3 Tage anhält, kontaktieren Sie bitte Ihren Kinderarzt.

Was tun bei Fieber?

Von Fieber spricht man im Säuglings- und Kleinkindalter, wenn die Temperatur des Kindes über 38,5 Grad ansteigt. Meistens ist der Grund für das Fieber ein viraler Infekt und kann nach 2 bis 3 Tagen von selber abklingen.

Wichtig:

  • Ruhe bewahren
  • Messen Sie die Temperatur regelmässig und immer im After (Messungswert stimmt am exaktesten)
  • weniger als 38 Grad : Kann immer mal wieder vorkommen – wiederholen Sie die Messung wieder nach einiger Zeit
  • Zwischen 38-38.5 Grad: Entkleiden Sie das Kind, so dass es sich daheim wohl fühlt.
  • mehr als 38.5 Grad: Verabreichen Sie Paracetamol, um das Fieber zu senken – Ihr Kind wird es Ihnen danken.
  • Viel Trinken, gestillte Kinder vermehrt ansetzen.
  • Spaziergänge im Kinderwagen sind nicht gefährlich, eher fiebersenkend und tun Ihrem Kind gut
QUELLE: LISA, DANIEL UND… WENN DIE KINDER KRANK SIND: RATSCHLÄGE FÜR KINDER

Wohltuende Wickel

Das Wissen um Wickel stammt aus alten Zeiten. Die Wickel leisten gute Dienste in der Bewältigung von Krankheiten. In den letzten Jahrzehnten wurden die natürlichen Methoden mehr und mehr von der modernen Medizin verdrängt. Seit einigen Jahren sind Veränderungen im Erleben und Behandeln von gesundheitlichen Störungen spürbar. Das Interesse an natürlichen Behandlungsmethoden hat wieder stark zugenommen. So sind auch die Wickel wieder aktuell geworden. Wer sie sorgfältig anwendet, merkt bald, dass sie den Menschen auch heute noch gute Dienste erweisen. Denn Kranke, die einen Wickel erhalten, fühlen sich allgemein umsorgt und werden ruhiger. Ziel jedes Wickels ist, dass er uns Erleichterung und Wohlbefinden verschafft. Wickel sind jedoch nicht immer ausreichend. Es muss stets überlegt werden, ob und wann ein Arzt beigezogen werden muss!

Ganzheitliche Wirkung

Ein Wickel beeinflusst den Organismus in seiner Ganzheit. Die Wirkung beschränkt sich nicht nur auf den behandelten Körperteil, sondern beruht auf einem Zusammenspiel von Vorgängen auf der körperlichen und seelisch-geistigen Ebene. Wenn jemand einen Wickel erhält, wird ihm Zuwendung und Aufmerksamkeit geschenkt – und wir wissen alle, wie wohl das tut.

1. Erkältung

Verstopfte Nase und Erkältung

Um die Nase zu befreien, eignet sich Kochsalzlösung. Diese sind meist als kleine Ampullen oder in Form von Sprays erhältlich. Die Ampullen kann man leicht öffnen und in beide Nasenlöcher ein paar Tropfen der Lösung träufeln. So löst sich der Schleim und die Atmung wird freier. Eine freie Atmung ist eine wichtige Voraussetzung, um gut trinken zu können.

Um den Schleim besser abzutransportieren und somit die verstopfte Nase vorzubeugen, gibt es folgende weitere Möglichkeiten: frisch gewaschene Wäsche oder ein nasses Tuch im Zimmer aufhängen, um die Raumluft zu befeuchten:

  • Kühle Zimmertemperatur zwischen 18 und 20 Grad Celsius
  • Kopf leicht erhöht lagern.
Zwiebelsack inklusive Raumluftbefeuchter

Anwendung: Ab Geburt

Anwendungsgebiet: Das ätherische Öl der Zwiebel wirkt antibakteriell, blutbildend, entzündungshemmend, harntreibend, krampf- und schleimlösend. Sie hilft, dank der ätherischen Öle und ihrer höheren Feuchtigkeit, festsitzenden Schleim zu verflüssigen.

So geht’s: Die Zwiebel in kleine Stücke hacken, das Nuscheli o. ä. etwas anfeuchten, die zerhackte Zwiebel in die Mitte des Tuches legen und ein Bündel falten. Dann an das Ende des Tuches ein Stück Band befestigen. Den gebastelten Beutel nun im Kinderzimmer aufhängen.

Vorsicht: Nicht zu nahe beim Kind aufhängen! Am besten über Nacht hängen lassen. Am nächsten Tag wird das Kind sich schon besser und befreiter fühlen. Kleiner Nachteil: Der Zwiebelgeruch ist nicht jedermanns Sache.

Kartoffelwickel

Anwendung: Ab sechs Monaten.

Warme Kartoffelwickel sind ein sehr beliebtes und altes Hausmittel. Die feuchte Wärme, die nach und nach abgegeben wird, tut dem Körper sehr gut. Sie wirkt durchblutungsfördernd, was den Abtransport von Krankheitserregern ankurbelt und ist krampflösend.

Anwendungsgebiet:

  • Der Brustwickel setzt man bei Husten (z.B. Bronchitis) ein, da er schleimlösend ist.
  • Der Halswickel wird bei Halsschmerzen, geschwollenen Lymphknoten oder Angina angewendet.

So geht’s: Eine Hand voll mittelgrosser Kartoffeln abkochen, die Haut entfernen, die Kartoffeln in ein starkes Telapapier wickeln. Die eingewickelten Kartoffeln zerquetschen. Den Umschlag mit den zerquetschten Kartoffeln noch mit einem Tuch umwickeln. Anschliessend muss die Temperatur am eigenen Innen Arm getestet werden: Dafür muss der Wickel fünf Minuten lang auf den Innen Arm gelegt werden, damit sicher gestellt wird, dass der Wickel nicht zu heiss ist. Erst dann darf der Wickel auf die Brust oder am Hals angebracht werden. Damit die Wärme länger hält, kann die Stelle mit einem Wollschal umwickelt werden. Der Wickel kann die ganze Nacht oder bis er kalt ist, aufgelegt werden.

Vorsicht: Kartoffeln speichern die Wärme lange !Verbrennungsgefahr!

Bienenwachs Auflage

Anwendung: Ab Geburt

Anwendungsgebiet: Bienenwachslappen wirken wärmend und schleimlösend. Sie eignen sich zur Behandlung von Erkältung und Reizhusten.

So geht’s: Er darf stundenweise am Tag und/oder über Nacht als Wickel direkt auf die Brust oder den Rücken gelegt werden. Durch die Körpertemperatur erwärmt er sich automatisch und entfaltet die gewünschte Wirkung. Man darf den Lappen aber auch vor dem Auflegen auf einer warmen Bettflasche leicht wärmen. Durch die Körperwärme bleibt er schön warm. Die Auflage kann halbiert werden. Die Bienenwachs Auflage ist in der Apotheken und Drogerie erhältlich.

Balsam statt Wickel

Kleine Kinder wehren sich manchmal gegen einen Wickel oder weinen sogar deswegen. Dies zeigt, dass sie den Wickel noch nicht als angenehm empfinden. In diesem Fall kann ein Balsam verwendet werden.

Thymianbalsam

Anwendung: Ab 6. Monaten oder nach Rücksprache mit dem Arzt.

Anwendungsgebiet: Thymian wirkt schleimlösend und eignet sich bestens zur Behandlung von Erkältung und Husten.

So geht‘ s: Der kann Balsam direkt auf die Fußsohlen (die Füße müssen warm sein), die Brust oder den Rücken aufgetragen werden. Thymian-Balsam ist gut verträglich.

Kartoffelbalsam

Anwendung: Ab Geburt

Anwendungsgebiet: Die Kartoffel wirkt durchblutungsfördernd, was den Abtransport von Krankheitserregern ankurbelt und ist krampflösend.

So geht‘ s: Bei Kindern bis sechs Monate eignet sich der Kartoffelbalsam unter Umständen besser als ein Wickel. Dieser kann an Brust und Rücken aufgetragen werden. Vor der Anwendung kann die Tube in einem warmen Wasserbad leicht erwärmt werden, max. auf 37 Grad Celsius. Durch das Erwärmen ist das Auftragen des Balsams für das Kind angenehmer und die Wirkung entfaltet sich sofort.

Der Balsam ist in der Drogerie erhältlich.

Hausmittel versus Arztbesuch

Gute Beobachtung des Kindes ist ganz wichtig: Spielt das Kind? Trinkt es genug? Falls dies nicht so ist oder wenn es viel schläft und/oder weint, muss dringend ein Arzt zu Rate gezogen werden.

2. Fieber

Siehe auf dieser Seite unter „Was tun bei Fieber“. Zusätzlich könnten ab sechs Monaten noch alternative Heilmethoden, wie kühle Waschung oder absteigendes Fußbad zur Fiebersenkung verhelfen.

Kühle Waschung

Anwendung: ab sechs Monaten

Anwendungsbiet: Eine kühle Waschung bietet die Möglichkeit, auf milde Art und Weise Fieberbeschwerden zu lindern. Sie wirkt temperatursenkend.

So geht‘: Man wäscht einen Körperteil nach dem anderen mit leicht temperiertem Wasser ab. Anschließend wird die Stelle, ohne zu trocknen, umgehend mit einem Tuch zugedeckt. Dadurch verdunstet das Wasser und der Körper gibt mehr Wärme ab. Die Wirkung kann durch Beigabe von einem ½ Teelöffel Zitronensaft auf einen Liter Wasser (größerer Kühlungseffekt) noch etwas verstärkt werden.

Absteigendes Fußbad

Anwendung: ab sechs Monaten

Anwendungsgebiet: Das kühlende Wasser senkt die Körpertemperatur.

So geht‘ s: Bei Fieber kann auch ein absteigendes Fußbad gemacht werden. Voraussetzung dafür: Die Füße müssen warm sein. Anderenfalls müssen diese zuerst mit einem warmen Fußbad aufgewärmt werden. Dann kann das Lavabo oder ein Abwaschbecken mit 32 – 36 Grad Celsius warmem Wasser gefüllt werden. Es wird während 10-15 Minuten kaltes Wasser nachgegossen, solange bis das Wasser 5 – 15 Grad Celsius gesenkt ist. Um ein Überlaufen zu verhindern schöpft man zwischendurch Wasser ab. Sind die Beinchen zu kurz, um genügend vom Wasser überdeckt zu werden, übergießt man diese mit Wasser aus der hohlen Hand- eine Wonne für das Kind.

Vorsicht: Beobachten Sie Ihr Kind: Sobald mehrere Symptome auftreten (z.B. Hautflecken, bleich, apathisch, Husten, schnelle Atmung, Kopf kann nicht nach vorne gebeugt werden etc.) oder das Fieber über drei Tage anhält, kontaktieren Sie bitte Ihren Kinderarzt!

Zitronen

Anwendung: ab 2 Jahren

Anwendungsgebiet: Bei Halsschmerzen in Form von einem Wickel: Die Zitronen haben eine zusammenziehende Wirkung, das heißt, sie unterstützen das Abschwellen des bei Entzündungen aufgeschwollenen Gewebes und kühlen.

So geht‘ s: Ein dünnes Tüchlein in Zitronenwasser befeuchten und mit einem Schal um den Hals befestigen. Der Wickel darf warm oder kalt angewendet werden und eine Stunde aufgelegt bleiben.

Vorsicht: Bei Juckreiz oder Hautrötung sofort entfernen.

Lavendelblütenbeutel

Anwendung: Ab Geburt

Anwendungsgebiet: Lavendel hat eine beruhigende Wirkung.

So Geht‘ s: Bei einem unruhigen Kind kann ein Lavendelblütenbeutel vor dem Bett helfen, es etwas zu beruhigen. Zugleich hilft Lavendel auch, die Atemwege zu befreien.

Vorsicht: Ätherische Öle können auch überdosiert werden. Die Babys und Kleinkinder benötigen nicht sehr viel; oft ist weniger mehr (Anhaltspunkt: auf 10ml Basis-Öl, kommt einen Tropfen von einem ätherischen Öl)!

Spagyrik, Homöopathie, Bachblüten, sowie Schüsslersalze

Es gibt in diesen Gebieten ebenfalls Möglichkeiten, welche von Geburt an eingesetzt werden dürfen. Lassen Sie sich dafür am besten bei Ihrer Vertrauens-Drogerie beraten.

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Mein Kind hat Juckreiz

Juckreiz ist eine unangenehme Sinnesempfindung, die das Verlangen auslöst, sich zu kratzen.

Was hilft?

  • Kälte: Kaltes Wasser, Eis, kalte Umgebung
  • Essig- oder Schwarzteeumschläge (kühlt und beruhigt die Haut)
  • Leichte Bekleidung aus Naturfasern wie Baumwolle
  • Ablenkung
  • Kühlende Gele und Hydrolotionen
  • Dünne Baumwollhandschuhe in der Nacht
QUELLE: INFORMATIONEN VOM KINDERARZT, THOMAS BAUMANN, PAUL W. MEIER

Neugeborenenexanthem / Neugeborenen Ausschlag

Bei einem Neugeborenenexanthem handelt es sich um einen völlig harmlosen und vorübergehenden Hautausschlag, der bei etwa der Hälfte aller Neugeborenen in den ersten Lebenstagen auftritt. Er besteht aus stecknadelkopfgrossen, mit einer klaren Flüssigkeit gefüllten Bläschen mit einem unterschiedlich grossen roten Hof. In den Bläschen befinden sich weisse Blutkörperchen.

Als Ursache wird die Hormonumstellung mit Entzug des Schwangerschaftshormons verantwortlich gemacht. Da die Hauterscheinung innerhalb weniger Tage von alleine wieder abklingt, sind keine spezifischen Behandlungsmassnahmen nötig.

QUELLE: PHARMA WIKI
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Wissenswertes - Pflege - Reise
  • Reisedokumente
    • Jedes Familienmitglied benötigt einen gültigen Ausweis.
    • Impfbüchlein je nach Destination
    • Reiseversicherung abgeschlossen?
  • Insektenschutz
    • unter 1J. verzichten, danach kann es eingesetzt werden wenn nötig.
  • Sonnenschutz
    • Wenn möglich im Schatten aufhalten
    • Sonne während der stärksten Zeit ( 11Uhr- 15Uhr) meiden
    • Wenn irgendwie möglich, Extremitäten mit langen Ärmeln oder Hosenbeine decken
    • Sonnenhut nicht vergessen
    • Am Wasser oder im Schnee Sonnenbrille tragen
    • Bis zum Alter von 2 Jahren Sonnencreme ohne chemischen Filter auftragen, mehrmals tgl., besonders nach Wasserkontakt
  • Reise-Übelkeit- Krankheit
    • Tritt in der Regel nicht unter vollendetem ersten Lebensjahr auf. Danach besprechen Sie die Situation am besten mit dem Kinderarzt.
  • Erkrankungen unterwegs
    • Nehmen Sie einiges von der Hausapotheke mit auf Reisen.
  • Hilfsmittel
    • Auto-> Sitz?
    • Buggy
    • Tragehilfe erforderlich?
    • Reisebett, Moskitonetz
    • Baby-Bett vor Ort?
    • Bettsicherheitsschutz
  • In die Höhe / Bergferien
    • „Hypoxie/ Sauerstoffmangel*“ Grenze liegt bei 2000m ü.M., d. h. ab da muss man mehr Energie aufbringen, um die gleiche Sauerstoffsättigung im Blut zu erreichen (schneller Herzschlag und schnelleres Atmen)
    • < 3 Mt nicht höher als 2000m
    • Nach Möglichkeit bis 12 Monate nicht höher als 2000m, wenn es sein muss, Saugen/ Trinken beim Auf-/ Abstieg im Bewusstsein, dass es ein Stress für das Kind ist.
    • Eventuell Ausflüge z. B. Seilbahn, aber nicht wohnen/ schlafen auf 2000m
    • Ab 3 J.alt ist 2500-3000m sicher machbar, höher nicht zu empfehlen.
    • *Hypoxie (Mangelversorgung mit Sauerstoff) und Druckausgleich und Unfähigkeit der Säuglinge, zu sagen, wenn es ihnen dabei nicht gut geht. Ältere Kinder können sagen, dass sie z.B. Kopfschmerzen etc. bekommen.

Reisen mit Säuglingen und Kleinkindern

Ernährung:

  • Säuglingsmilchpulver, wenn immer möglich, von zu Hause mitnehmen
  • Im Ausland stets abgekochtes Mineralwasser zur Verarbeitung nehmen
  • Nahrungsmittel, wenn immer möglich, waschen
  • Unbekanntes, wenn möglich meiden, wie auch offene Eissorten

Mit dem Auto ins Abenteuer

Starten Sie, wenn möglich, Ihre Reise vor der längsten Schlafphase der Kinder. Planen Sie viele Pausen ein, damit die Kinder bei langen Strecken aus den Sitzen kommen, um sich zu strecken. Sonnenschutz am Fenster und Spielsachen etc. nicht vergessen.

Lassen Sie Ihr Kind nie unbeaufsichtigt alleine im Auto!

Flugreisen

Frühzeitig buchen (bessere Sitzplanung und/oder Bettschale für Kind unter 8Mt, Auto-Kindersitz bei Kinder <2J .mit gebuchtem eigenen Sitz).

Bei Start und Landung muss das Kind trinken oder den Nuggi im Mund haben, damit der Druckausgleich erfolgreich ist.

Säuglingsanfangsmilch, wie auch Brei oder Spezialnahrung für Kleinkinder, dürfen in der Regel an Bord genommen werden.

Buggy oder Kinderwagen (1 Handgriff zum Zusammenklappen erforderlich) dürfen bis zum Gate mitgehen.

Wichtige Nummern

  • Tel. Kinderarzt
  • Tel. Krankenkasse
  • Reise- Unfallversicherung
  • REGA vom Ausland +41 333 333 333
  • Rega CH 1414
  • Notruf Sanität CH 144
  • Vergiftungsfälle 145

Sonnenschutz für Ihre Kleinen Racker

Das Thema Sonnenschutz ist uns sehr wichtig. Wir arbeiten mit den Empfehlungen der Krebsliga Schweiz.

Unter dem Link: Sonnenschutz Krebsliga finden Sie sämtliche Informationen dazu.

Sonnenschutz Krebsliga

Prospekt Sonnenschutz Krebsliga

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